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Das Chaos am ersten SEminartag

Seminartag chaos

Stromausfall, Eichhörnchen und inneres Chaos am ersten Seminartag. Um eins schon mal vorweg zu nehmen: das Wichtigste für mich ist die Nahrungsversorgung. Ich liebe gutes Essen. Also organisierte ich in der Mittagspause eine Fahrt mit ein paar Leuten aus der Gruppe zum Supermarkt. Wir hatten zwei Mietwagen für unseren Aufenthalt von Emily und Peter geschenkt bekommen. Der nächste touristische Ort heißt Armenistis und ist 15 Minuten mit dem Auto von Nas entfernt. Auf Ikaria wollte ich selber nicht fahren, weil ich als Berliner nicht so gerne steile Wege fahre. Björn, der Mann von Sille, liebte es zu fahren. Sille Schwarze und Björn sind ein unglaublich sympathisches Paar aus Hamburg. Björn nahm nicht am Seminar teil und machte einfach nur Urlaub. Ich glaube, dass er sehr wichtig für die Gruppenharmonie war. Er ist sehr geerdet und immer gut drauf. Mit Sille von Seelenklang konnte ich gut über die Klänge und Psychologie sprechen.

Seminartag Teilnehmer
© Michaele Scherenberg / Foto: Sille und Björn

Horten wie ein Eichhörnchen

Als wir im Supermarkt waren kaufte ich ein, als ob ich nie wieder etwas zu essen bekommen würde. Die Eichhörnchen sorgen ja auch für schlechte Zeiten vor und füllen ihre Depots vor dem Winter auf. Ich hatte im Hotel des Artemis Studios zwar keine Küche, aber einen Kühlschrank. Mein Einkauf würde mindestens für die nächsten zwei Wochen für kleine Mittagssnacks reichen.

Seminartag horten wie ein Eichhörnchen
Horten wie ein Eichhörnchen

Die griechische Küche ist für mich einer der besten der Welt! Da ist es gar keine Frage, dass ich dann immer abends essen gehen werde. Für ein Essen und ein Getränk kann man ca. 10 € im Restaurant einplanen. Richtig Spaß macht es, wenn man sich die leckeren Sachen mit ein paar Leuten teilt und dann eine größere Auswahl hat. In unserer Reisepauschale waren vier Abendessen enthalten.

Seminartag Essen
Fischplatte

Unerwarteter Stromausfall Am 1. Seminartag

Zum Abendessen entschied ich mich mit meiner Freundin Christine ins Restaurant „Theas“ zu gehen. Genau als wir ankamen fing ein Sturm an. Durch die großen Fensterscheiben beobachteten wir das faszinierende Naturschauspiel. Helle Blitze, lauter Donner und peitschende Regengüsse. Plötzlich wurde es dunkel. Wir hatten einen Stromausfall. Die Kellnerin brachte uns gleich Teelichter. Sie meinte, dass die ganze Insel vom Stromausfall betroffen sei. Kopfkino machte sich bei mir breit. Was bedeutet es, wenn wir nun zwei Wochen Stromausfall hätten? Kein Internet, keine Arbeit und keine Verbindung nach Hause. Meine Lebensmittel im Kühlschrank würden verderben. Ich kann weder Kaffee noch Tee kochen. Es klang aber auch irgendwie aufregend und entspannend. Wenn da nicht dieser Hunger wäre. Es kam mir der Gedanke, dass ich jetzt schon im Restaurant verhungern würde. Zum Glück zeigte sich die Kellnerin kooperativ und sagte uns, was die Küche unter diesen Umständen noch kochen könnte. Ein Hoch auf die Gaskocher und Teelichter.

Teelichter
Teelichter beim Stromausfall

Also hatten wir ein romantisches „Candle Light Dinner“ für zwei. Beim Essen konnten wir kaum etwas sehen, dafür aber intensiv schmecken. Als wir fertig gegessen hatten, setzte der Strom wieder ein. Irgendwie war ich enttäuscht, dass meine Prophezeiung nicht eingetreten war. Ich hatte mich eigentlich schon mit dem Gedanken angefreundet, zwei Wochen lang völlig autark zu leben.

Am Ende des Tages war mein inneres Chaos immer noch präsent. Aber wenigstens konnte ich nun akzeptieren, dass es da war. Der Sturm dauerte die ganze Nacht.

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Dies ist ein Beitrag aus meiner 10-teiligen Blogserie vom Seminar „Urvertrauen – intensiv erleben auf Ikaria“ von Emily Hess.
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Peter Hess Institut


2 Gedanken zu „Das Chaos am ersten SEminartag“

  1. Hallo Anja, wieder ein super Beitrag! Ich möchte auch gerne mal diese Herz-Verbindung mit der Klangschale machen. Du bist in Berlin oder? Liebe Grüße, Simone

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